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Tutorial: Rendern mit Sony Movie Studio 11 HD Platinum

Die wichtigen Einstellungen bei Sony Movie Studio 11 HD Plainum (SMS11) sind von bedeutender Wichtigkeit, wenn es um die Qualität des Entprodukts geht. So können nur wenige falsche Einstellungen zu Ghosting oder einer Art Slow Mation führen. Farbverlust und zu dunkle Videos können durch wenige Tricks behoben werden. Im Folgenden zeige ich, wie du die schlimmsten Fehler vermeiden und das Beste aus deinem Video herausholen kannst. Für verlust- und frustfreies Uploaden ;)

Schritt 1: Ein neues Projekt erstellen

Sobald ud SMS11 startest, sollte sich ein Popup-Fenster öffnen. Hier kannst du entscheiden, ob du ein gespeichertes Projekt öffnen möchtest, oder ein neues Projekt beginnen möchtest. Für dieses Tutorial starten wir ein neues Projekt. Klicke dazu auf die Schaltfläche "Neu".

Neues Projekt erstellen in Sony Movie Studio
Neues Projekt erstellen in Sony Movie Studio

Es öffnet sich nun ein neues Fenster "Neues Projekt". Hier kannst du Grundlegende Projekteinstellungen vornehmen. So kannst du hier zum Beispiel entscheiden, ob deine Audiospur-Einstellung auf Stereo oder Surround sein soll. Auch den Verwendungszweck und somit auch sehr wichtige Grundeinstellungen für deine Videospur können hier vorgenommen werden.

Um FPS, Auflösung, Progressive oder Interlace, Soundeinstellungen, etc. für deine Videos richtig eingestellt zu wissen, ist es am einfachsten, eines deiner Rohvideos (von deinem Aufnahmeprogramm erzeugte Videodatei) einzulesen. Dabei werden alle wichtigen Daten aus dem Video ausgelesen und für dein Projekt übernommen.

Klicke hierfür auf "Medieneinstellungen übernehmen" und anschließend auf die Schaltfläche "Durchsuchen...". Wähle eine deiner Videodateien aus, öffne die Datei und bestätige anschließend mit "OK".

Medieneinstellungen uebernehmen in Sony Movie Studio
Medieneinstellungen uebernehmen in Sony Movie Studio

Ghosting und pixlige Videos - die häufigsten Ursachen

Auf den ersten Blick hat sich nun erstmal nichts getan. Wenn wir uns die Sache allerdings einmal etwas genauer ansehen, hat SMS11 wie versprochen alle wichtigen Einstellungen übernommen. Um die Videoeigenschaften des Projekts zu betrachten, klickst du auf den kleinen grauen Button links über dem Preview-Fenster oder drückst die Alt- und Eingabetaste.

Die richtigen Einstellungen für Auflösung und Framerate sind sehr wichtig! Falschen Einstellungen können zu Ghosting führen.
Die richtigen Einstellungen für Auflösung und Framerate sind sehr wichtig! Falschen Einstellungen können zu Ghosting führen.

Es öffnet sich ein Fenster mit mehreren Einstellungsmöglichkeiten, die allerdings für uns schon optimal getroffen wurden. Einer der häufigsten Fehler bei miserablen Videoqualitäten sind falsche Einstellungen bei der Auflösung oder der Framerate.

Es ist unbedingt notwendig, dass du exakt die Framerate eingestellt hast, mit der du auch aufgenommen hast! Hast du beispielsweise mit 30 fps aufgenommen, solltest du auch unbedingt 30 fps einstellen und nicht 29,970 fps. Falsche Framerate-Einstellungen führen zu Ghosting, einem Phänomen, bei dem die einzelnen Bilder des Videos übereinander gelegt werden und so "falsche" Bilder erzeugen.

Auch die Auflösung ist sehr wichtig. So solltest du niemals die Auflösung höher einstellen, als du aufgenommen hast. Die einzelnen Videos werden dadurch gestreckt und die entstehenden Lücken "geflickt", was anschließend matschig und pixelig aussieht. Wenn du also unbedingt Videos mit 1080px auf Youtube haben möchtest, dann solltest du auch die passende Auflösung von 1920x1080 wählen. Hier findest du eine kleine Übersicht mit den verschiedenen Auflösungen.

Schritt 2: Projektdateien hinzufügen

Unsere Projekteinstellungen sind nun optimal für unsere Videos vorbereitet. Nun können wir uns daran machen, die Rohdateien zu unserem Projekt hinzuzufügen. Klicke dazu auf den kleinen Ordner "Alle Medien" links oben in der Leiste. Hier kannst du nun alle Medien importieren, die du für dein Projekt benötigst. Diese findest du nun immer unter dem Reiter "Projektmedien".

Medien importieren in Sony Movie Studio
Medien importieren in Sony Movie Studio

Ziehe nun die markierten Videos in den Videotrack. Du wirst sehen, dass die zum Video gehörende Tonspur automatisch vom Video getrennt wird und in einen Audiotrack eingelesen wird. So kannst du beide Spuren getrennt von einander bearbeiten.

Auf die gleiche Art und Weise kannst du nun auch die Tonspur deiner Moderation, Soundeffekte, Musik, etc. einlesen. Du kannst so viele Audio- oder Videotracks einfügen, wie du brauchst.

Schritt 3: Projekt bearbeiten

Die Dateien sind eingefügt, jetzt geht's ans Eingemachte. Bearbeite dein Projekt so, wie du es haben möchtest. Mit der Taste "S" kannst du Spuren schneiden, mit "Enf" löschen.

Bei den Reitern "Übergänge", "Video-FX" und "Mediengeneartoren" findest du Effekte, die dir bei deinem Projekt vielleicht nützlich sein könnten. Dafür kannst du sie entweder direkt auf die Datei im jeweiligen Track ziehen, bei der du den Effekt anwenden möchhtest, oder den Effekt direkt auf die Track-Einstellung ziehen um den Effekt auf alle im Track vorhandenen Dateien anzuwenden.

Bei den Videodateien im Track findest du rechts am Rande der Datei zwei kleine Schaltflächen "Event-Panorama/Cropping" und "Event-FX". Bei ersterer kannst du zum Beispiel in das Video zoomen, rauszuoomen, mehrere Videos übereinander oder nebeneinander setzten, Bidler ienfügen, etc. Mit ein bisschen Spielerei findest du dich hier sicherlich schnell zurecht.

Mithilfe der zweiten Schaltfläche "Event-FX" kannst du genauso wie be den Effekt-Reitern verscheidene Effekte hinzufügen und feineinstellen.

Schritt 4: Resampling deaktivieren

Du hast dein Projekt fertig bearbeitet und möchtest jetzt am liebsten sofort dein Video rendern? Doch halt, es fehlt noch ein wichtiger Schritt, bevor wir zum eigentlichen Rendervorgang kommen. Wir müssen das Resampling der einzelnen Videodateien noch deaktivieren. Eine ziemlich stumpfsinnige Arbeit, die sich aber lohnt. Und ja, du musst die Einstellung leider wirklich bei jeder einzelnen Videodatei vornehmen. Es gibt leider noch kein Plugin, welches das für uns übernehmen könnte.

Hierfür klickst du mit der rechten Maustatse auf eine Videodatei und klickst auf "Einstellungen". Anschließend öffnet sich ein Fenster. Hier findest du verschiedene Auswahlmöglichkeiten von "Intelligentes Resampling", "Resampling erzwingen" und "Resampling deaktivieren". Klicke auf "Resampling deaktivieren" und anschließend auf "OK". Diesen Vorgang wiederholst du nun bei allen Videodateien.

Resamling deaktivieren in Sony Movie Studio
Resamling deaktivieren in Sony Movie Studio

Resampling hat einen ähnlichen Effekt wie eine falsche Framerate-Einstellung, nur nicht ganz so drastisch. Die einzelnen Bilder werden ineinander übergeblendet und erzeugen somit einen leichten Wisch- bzw. Doppeleffekt, der ziemlich störend sein kann. Klare Bilder sind somit unmöglich. Auch kann es vorkommen, dass man das Gefühl bekommt, dass das Video in einer leichten Slow-Motion abspielt.

Schritt 5: Den Render-Vorgang starten

Nun hats du es endlich geschafft: Du kannst den Render-Vorgang starten (nachdem du dein Projekt gespeichert hast;) ). Klicke dazu auf die Schaltfläche "Projekt" am oberen linken Bildschirmrand und wähle "Rendern als...". Es öffnet sich ein Fenster, wo du den Speicherort, den Namen und das Dateiformat der Ausgabedatei auswählen kannst.

Rendern in Sony Movie Studio
Rendern in Sony Movie Studio

Achte darauf, dass du deine Projekteinstellungen nicht veränderst! Wenn du ein Dateiformat gefunden hast, welches du für dein Video verwenden möchtest, klicke vorher immer auf die Schaltfläche "Vorlage anpassen" um die Framerate und die Auflösung anzupassen.

Welche Einstellung hier die Beste ist, kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe hier stundenlang rumprobiert und getestet aber leider nie eine für mich zufriedenstellende Einstellung gefunden. Stattdessen benutze ich den Largarith Lossless Codec, der mir meine Videos so kodiert, dass ich meine Videos relativ verlustfrei in Bildqualität rendern und hochladen kann. Wie ich das mache, kannst du in folgendem kleinen Largarith Lossless Codec und MeGUI Tutorial nachlesen.

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