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Gamer PC für Let's Plays

Ein Let's Play in den guten alten Tagen bestand aus Screenshots vom Spielverlauf, kommentiert nur durch Untertitel. Wer ein solches Retro-LP veröffentlichen will, benötigt also lediglich einen gamefähigen PC - alles andere ist unwesentlich.

Gamer PC, die Anforderungen an den LP-Computer heißen: The bigger, the better.
Gamer PC, die Anforderungen an den LP-Computer heißen: The bigger, the better.

Inhaltsverzeichnis

Heute sind Let's Plays allerdings fast ausschließlich Videos, im Livestream oder bei Youtube hochgeladen. Das stellt dann schon andere Anforderungen an den LP-Computer, und die heißen: "The bigger, the better".

Für Let's Plays aktueller Spiele bedeutet dies erst einmal ein aktuelles Betriebssystem wie zum Beispiel Windows 7 oder 8.x, und um Full HD-Videos aufzunehmen, muss der Bildschirm ein Verhältnis von 16:9 haben. Leistungsstarke Lüfter und Kühler sind wichtig, damit das System nicht überhitzt.

Und um eine gute Aufnahme zu erzielen, ist zwar das Aufnahmegerät, also Headset oder Mikro, wesentlich, aber - was meist vergessen wird - auch die PC-Ausstattung, denn laute Lüfter, Kühler oder Netzteile brummen und rauschen und produzieren so störende Nebengeräusche.

Drei Let's Play PCs für alle Ansprüche

Der Basic-PC für den Einstieg

Mit einem Preis von etwa 500 Euro kann man sich bereits einen PC zusammenstellen, welcher für die ersten Let's Plays gut geeignet ist. Zwar muss man hinsichtlich der Auflösung der Spiele und der Auswahl der Spiele einige Abstriche machen, doch mit diesen Komponenten kann man einen Einstieg in die Welt der Let's Plays wagen:

Komponenten des Basic-PCs

Letzte Aktualisierung: 15.01.2014

Bezeichnung Produkt Preis ca. Bei Amazon kaufen
CPU AMD FX-6300 108,90 € bei Amazon
Mainboard ASRock 970 Pro3 R2.0 61,89 € bei Amazon
Arbeitsspeicher 2x2GB G.Skill DIMM DDR3-1333 53,31 € bei Amazon
Grafikkarte Sapphire Radeon HD 7850 OC 167,40 € bei Amazon
Festplatte Seagate Barracuda 7200.14 1000GB 55,21 € bei Amazon
Optische Laufwerke LG Electronics GH24NS95 15,90 € bei Amazon
Gehäuse Xigmatek Asgard USB 3.0 37,55 € bei Amazon
Netzteil be quiet! System Power 7 400W 32,90 € bei Amazon
Gesamtpreis 533,06 €

Dieses günstige Beispielsystem bieten genügend Power, um zumindest mit mittleren Einstellungen die meisten Spiele spielen zu können. Möchte man nun noch nebenbei Let's Plays aufnehmen, sollte man die Einstellungen der Spielegrafik ein wenig an die Performance anpassen. Spätestens bei den ersten Probeaufnahmen wird man feststellen, welche Einstellungen hier zu empfehlen sind.

Mögliche Spiele mit dem Basic-PC:

Von den aktuellsten Actiontiteln sollte man bei diesem PC besser die Finger von lassen. Da die Let's Play Community mittlerweile erwartet, dass die Aufnahmen in HD und mit höchstem Detailgrad erfolgen, sollte man sich eher auf weniger Grafiklastige Games beschränken. Rollenspiele wie zum Beispiel Diablo III kratzen hierbei zwar an der Grenze der Performance, können aber ebenso wie gute Strategiespiele oder Aufbauspiele wie Anno recht problemlos gespielt werden. Allerdings muss man auch hier mit leichten Einbußen in der Spielperformance rechnen, wenn nebenher das Erlebte noch aufgenommen wird.

Der Standard-PC für Let's Plays

Wer beim Let's Playen nicht mehr auf moderne Spiele und eine entsprechend hohe Auflösung verzichten möchte, muss sich um einen entsprechend potenten PC kümmern. Der hier vorgestellte PC liefert hierbei genügend Rechen- und Grafikpower um auch bei aktuellen Titeln in voller HD Auflösung spielen zu können und sogar bei den einstellbaren Effekten noch Raum nach oben zu bieten. Preislich liegt dieser PC hierbei in einer Größenordnung von knapp 900 Euro, was für einen solchen Let's Play PC ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Komponenten des Standard-PCs

Letzte Aktualisierung: 15.01.2014

Bezeichnung Produkt Preis ca. Bei Amazon kaufen
CPU Intel Core i5-4570 174,85 € bei Amazon
Mainboard Gigabyte GA-H87-HD3 86,49 € bei Amazon
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3 Crucial DIMM, DDR3-1333, CL9 79,81 € bei Amazon
Grafikkarte Sapphire Radeon HD 7950 Boost, 3GB GDDR5 288,56 € bei Amazon
Festplatte Seagate Barracuda 7200.14 1000GB 121,00 € bei Amazon
Optische Laufwerke LG Electronics GH24NS95 15,90 € bei Amazon
Gehäuse BitFenix Shinobi schwarz (BFC-SNB-150-KKN1-RP) 59,07 € bei Amazon
Netzteil be quiet! System Power 7 450W 55,79 € bei Amazon
Optionale 2. Festplatte Samsung SSD 840 Evo Series 120 GB 78,85 € bei Amazon
Gesamtpreis 881.47 € (ohne optionale Festplatte)

Wird die zweite Festplatte verbaut, sollte man die SSD vor allem für das Betriebssystem und für das jeweils gespielte Game verwenden. So profitiert man am meisten von der höheren Performance des Systems. Dank der starken Grafikkarte und den 8 GB Arbeitsspeicher fällt das Aufnehmen der Spiele kaum mehr ins Gewicht, so dass man hier für die Aufnahmen die Grafikleistungen in der Regel nicht mehr anpassen muss.

Das besondere an dieser Zusammenstellung ist jedoch der Prozessor, welcher sich als besonders geeignet für die Übertaktung erweist. Bei ausreichender Gehäusekühlung kann so aus diesem System deutlich mehr Performance gewonnen werden, als es die nackten Daten vermuten lassen. Hier sollte man aber die Kühlung wirklich nicht vernachlässigen und bei anstehenden oder geplanten Übertaktungsmaßnahmen in einen größeren und stärkeren Prozessorkühler investieren.

Spiele für den Standard Let's Play PC:

Mit diesem PC kann man sich nicht nur an moderne Rollenspiele wie Diablo III oder Witcher 3 wagen, sondern auch aktuelle Ego Shooter wie die Call of Duty - Reihe können in der Regel problemlos gespielt und aufgenommen werden. Wichtig hierbei ist vor allem, dass die Spiele zwar in der höchsten Auflösung laufen, manche Effekte allerdings ausgeschaltet oder niedrig gestellt werden müssen, um eine konstante und saubere FPS zu erzielen. Dieses PC System bietet aber die Möglichkeit alle aktuellen Titel zu spielen und aufzunehmen, ohne allzu große Einbußen in der Grafikpracht in Kauf nehmen zu müssen. Erst mit dem High-End-PC ist es möglich aktuelle oder zukünftige Titel wie zum Beispiel Thief in voller Auflösung und mit höchsten Details spielen zu können.

Der Pro PC für Let's Plays

Wenn du professionell in die Erstellung von Let's Plays einsteigen möchtest, wirst Du um den Kauf eines entsprechend hochwertigen PC-Systems nicht umhin kommen. Fertig konfigurierte Systeme können zwar ebenfalls eine gute Leistung bringen, besonders effektiv und kostengünstig kannst du allerdings nur sein, wenn Du dir deinen Let's Play Pro PC selber zusammenstellst.

Die hier vorgestellten Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt und liefern Dir genügend Leistung und Rechenpower um praktisch alle Spiele in der höchsten Auflösung und mit allen Details spielen zu können. Dabei haben wir natürlich noch auf den Preis geachtet und versucht ein möglichst effektives System zusammen zu stellen, welches mit einem Preis von knapp 1000 Euro noch gut finanzierbar bleibt. Wichtig bei diesem System ist vor allem die zukunftssichere Technologie, welche ein späteres Aufrüsten des Systems ermöglichen sollte.

Folgend findest Du die Komponenten für deinen neuen Traum-PC für die professionelle Gestaltung von hochwertigen Let's Play Formaten:

Komponenten des Pro-PCs

Letzte Aktualisierung: 15.01.2014

Bezeichnung Produkt Preis ca. Bei Amazon kaufen
CPU Intel Core i5-4570 174,85 € bei Amazon
CPU-Kühler Thermalright HR-02 Macho Rev. A 40,89 € bei Amazon
Mainboard Gigabyte GA-H87-HD3 86,49 € bei Amazon
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3 Crucial DIMM, DDR3-1333, CL9 79,81 € bei Amazon
Grafikkarte XFX Radeon HD 7970 Black Edition 330,00 € bei Amazon
Festplatte SSD Samsung SSD 840 Evo Series 120 GB 78,85 € bei Amazon
2. Festplatte Seagate Barracuda 7200.14 1000GB 121,00 € bei Amazon
Optische Laufwerke LG Electronics GH24NS95 15,90 € bei Amazon
Gehäuse BitFenix Shinobi schwarz (BFC-SNB-150-KKN1-RP) 59,07 € bei Amazon
Netzteil be quiet! System Power 7 450W 55,79 € bei Amazon
Gesamtpreis 1042.65 €

Dieses System bietet neben einer hohen Leistungsdichte vor allem noch viel Raum nach oben. Der Prozessor ist darauf ausgelegt, bei Bedarf übertaktet zu werden, wozu auch der verbaute Gehäuse, bzw. CPU-Kühler einlädt. Bevor Du also diesen Computer aufrüsten musst, kannst Du zunächst einmal den Prozessor übertakten, um noch mehr Leistung aus dem System zu ziehen.

Die verbaute Grafikkarte hält die Balance zwischen Preis und Leistung und ist in der Lage aktuelle und die nächsten kommenden Titel ohne Probleme in Full-HD-Auflösung und mit höchsten Details zu spielen. Auch Aufnahmen in diesem Detailgrad sind mit diesem System problemlos möglich, so dass Du deine Fan-Gemeinde mit hochwertigen Let's Plays unterhalten kannst.

Mögliche Spiele für den Let's Play PC Pro:

Hier kann man aktuell keine Einschränkungen machen. Angefangen vom nach Ressourcen hungernden Crysis 2 bis zu den aktuellsten Titeln kannst Du auf diesem System alle Spiele mit entsprechend hohen Details und immer noch guter bis sehr guter Performance spielen. Die nebenher laufenden Aufnahmen beeinflussen bei diesem System das Spielerlebnis in keiner Weise, so dass Du hier beim Aufnehmen keinerlei Abstriche machen musst.

Anleitung zum Zusammenbau

Auch wenn es sicherlich komfortabel ist, direkt einen komplett zusammengebauten PC zu kaufen, bieten selbst zusammengestellte System in der Regel mehr Leistung zu einem besseren Preis. Du brauchst keine Angst zu haben, dass sich der Zusammenbau als besonders schwierig herausstellen sollte. Denn wenn Du ruhig und überlegt an die ganze Sache heran gehst, kann eigentlich nichts schief gehen. Folge einfach dieser Schritt für Schritt Anleitung und schneller als Du denkst, kannst du damit beginnen deine Let's Plays auf deinem neuen PC aufzunehmen und zu schneiden.

Benötigte Werkzeuge für den Zusammenbau

Um Deinen Let's Play PC zusammen zu bauen, benötigst Du nicht viel Werkzeug. Da die meisten Verbindungen im Tower entweder gesteckt, oder geschraubt werden, genügt in der Regel ein durchschnittlicher Kreuzschlitz-Schraubendreher, um alle notwendigen Arbeiten durchzuführen. Falls vorhanden, solltest Du noch eine kleine Feinmechaniker-Zange parat legen, da diese Dir später die Arbeit deutlich erleichtern wird.

1. Das Mainboard - Grundlage für alle weiteren Arbeiten

Zunächst einmal solltest Du dir einen Platz für den Zusammenbau suchen, der zum einen genügend Platz bietet, zum anderen auch ausreichend beleuchtet ist. Hier solltest Du nun alle Komponenten in Reichweite legen und zunächst Deinen neuen Tower aufschrauben. Dann legst du den Tower auf die Seite. Achte hierbei darauf, dass der Tower eben aufliegt. Das verhindert ein Wackeln beim Anziehen der Schrauben.
Nun packst Du als nächstes Dein neues Mainboard aus und legst Dir die Bedienungsanleitung des Mainboards in Reichweite. Diese wirst Du später noch brauchen. Nun solltest du zunächst die Schrauben, die beim Mainboard mitgeliefert wurden auspacken und bereit legen. Achte darauf, ob im Tower bereits Abstandhalter für die Schrauben verbaut sind, oder ob Du die nutzen musst, welche beim Mainboard mit dabei sind. Diese sorgen für die Isolation des Mainboards und sollten auf (!!!) keinen (!!!) Fall vergessen werden. Drücke die mitgelieferte Anschlussplatte in die Rückseite des Towers und lege nun das Mainboard so in den Tower, dass die Anschlüsse übereinstimmen. Nun solltest Du das Mainboard problemlos anschrauben können. Arbeite hier bitte nicht mit Gewalt, sondern ziehe die Schrauben mit Gefühl an. Die große Anzahl der Schrauben hält das Mainboard in Position, ohne dass Gewalt notwendig wäre.

2. Prozessor und Lüfter - Hier ist Vorsicht geboten

Als nächstes solltest Du sowohl den Prozessor, als auch den dazu gehörenden Lüfter auspacken. Achte hier darauf, ob unter dem Lüfter bereits eine aufgetragene Schicht aus Leitpaste aufgetragen ist. Bei modernen Systemen ist dies in der Regel immer der Fall. Nun kannst du am Mainboard die Klemmen für den Prozessor lösen und die Prozessorhalterung aufklappen. Fasse den Prozessor nur am Rand an und lege diesen passend in die Öffnung. Achte hier auf den meist goldenen Pfeil, welcher sowohl auf dem Prozessor, als auch auf dem Mainboard angebracht ist. Dieser zeigt exakt an, in welcher Ausrichtung der Prozessor eingelegt werden muss. Hierbei ist es wichtig besonders vorsichtig und vollkommen ohne Druck zu arbeiten. Lieber einmal zu oft die Position des Prozessors optimieren, als diesen zu beschädigen. Liegt der Prozessor in Position, kann die Klemme wieder geschlossen werden. Nun ist der Prozessor fest mit dem Mainboard verbunden. Der Lüfter kann nun direkt über dem Prozessor befestigt werden. Schaue in dein Handbuch des Mainboards oder auf die Beschriftung des Mainbaords selber, an welchem Steckplatz der Prozessorlüfter angeschlossen werden muss. Der Anschluss befindet sich in der Regel in unmittelbarer Nähe des Prozessors und sollte mit dem Kabel leicht zu erreichen sein.

3. Das Netzteil - Schnell und einfach verschraubt

Nachdem die schwierige Arbeit am Prozessor erledigt ist, kann nun mit etwas leichterem weiter gemacht werden. Das Netzteil wird in den oberen Bereich des Towers eingeschoben und dort von hinten mit vier Schrauben befestigt. Nun liegen zwar eine Menge Kabel im Inneren des Towers, doch die meisten von denen wirst du im Laufe des Zusammenbaus noch benötigen. Schließe nun zunächst das Mainboard mit dem entsprechenden Stecker an. Der dafür notwendige Stecker ist der Größte am Kabelbaum. Den passenden Anschluss findest Du nach einem Blick ins Mainboard-Handbuch. Achte hier auf die benötigte Anzahl der Pins. Oftmals müssen für normale Mainboards zwei Stecker miteinander verbunden und direkt nebeneinander angeschlossen werden.

4. Der Arbeitsspeicher - einfaches Stecksystem

Auch die Installation des Arbeitsspeichers ist in der Regel besonders einfach. Die Klemmen in den Ports für den Arbeitsspeicher müssen hierfür nur nach aussen gedrückt werden. Nun den Arbeitsspeicher am Rand anfassen und entsprechend der Ausrichtung in diese Anschlussports drücken. Wenn Du sicher bist, dass die Ausrichtung korrekt ist, kann hier oft ein wenig mehr Kraft notwendig sein, um den Arbeitsspeicher fest zu verankern. Die Klemmen schnappen in der Regel bei korrekt eingelegtem Arbeitsspeicher von selbst ein, deren Schluss sollte allerdings von Dir noch einmal sicherheitshalber überprüft werden.

5. Laufwerke und Festplatten - 2 Kabel genügen

Nun ist es an der Zeit, die Laufwerke und Festplatten zu befestigen. Für das Laufwerk musst Du in der Regel die Abdeckung von einem Gehäuseschacht von innen entfernen, ehe Du das Laufwerk von vorne in den Tower schieben kannst. Achte auf einen bündigen Abschluss vorne und befestige das Laufwerk zunächst mit zwei Schrauben von der zugänglichen Seite. Ebenso verfährst Du mit den Festplatten. Achte auf genügend Abstand zwischen diesen, damit hier die Luftzirkulation und somit die Kühlung der Festplatten gewährleistet wird. Sind die Laufwerke und Festplatten verschraubt, kannst du diese ebenfalls verkabeln. Moderne Lösungen arbeiten in der Regel mit SATA-Kabeln angeschlossen. Diese haben eine feste Steckkrichtung. Achte einfach auf das kleine L, welches in Stecker und Anschluss übereinstimmen muss. Ist dies erledigt, müssen die Platten und Laufwerke nur noch mit dem Netzteil verbunden werden. Diese Kabel können einfach angeschlossen werden und sind dem entsprechend einfach zu verkabeln. Richte nun den Tower auf und befestige Festplatten und Laufwerke auch von der anderen Seite mit Schrauben. Anschließend kannst Du den Tower wieder auf die Seite legen.

6. Die Grafikkarte - auf den Stromanschluss achten

Für die Grafikkarte wirst du im unteren Bereich des Towers nochmals ein oder zwei Abdeckungen an der Rückseite entfernen müssen. Diese Metallabdeckungen sind dabei in der Regel mit einer Schraube gesichert. Sind diese entfernt, kannst du die Grafikkarte in den dafür vorgesehenen PCI-Steckplatz einstecken. Achte dabei darauf, dass Du vorher die Befestigungsklemme löst. Nun kann die Grafikkarte einfach eingeschoben werden. Besonders hochwertige und Leistungsstarke Grafikkarten benötigen hierbei jedoch noch einen eigenen Stromanschluss, um funktionieren zu können. Schaue Dir also vorher die Anschlüsse auf der Rückseite der Grafikkarte an und schaue sicherheitshalber in die Dokumentation der Karte. Es hat sich oftmals bewährt, zuerst die Stromkabel anzuschließen und erst anschließend die Karte einzubauen. So kommt man leichter an die wichtigen Stecker.

7. Die Peripherie anschließen - kleine Stecker für eine ruhige Hand

Bevor nun die letzten Arbeitsschritte begonnen werden können, solltest Du zunächst ein wenig Ordnung in Deinem Tower schaffen. Mit Kabelbindern lassen sich die Kabel einfacher zusammenfassen. So fliegen sowohl die genutzten, als auch die ungenutzten Stromkabel nicht frei im Tower umher und Du hast eine bessere Übersicht über das Innenleben deines neuen Let's Play PC. Ist dies erledigt, ist es an der Zeit für die Funktionalität Deines neuen Computers zu sorgen. Denn zwar sind die Einzelteile alle miteinander verbunden, doch anschalten wirst du den Computer noch nicht können. Denn sowohl der An-Aus-Schalter, als auch die USB und Soundverbindungen an der Vorderseite des PC sind noch nicht angeschlossen. Von diesen aus führt in der Regel ein großer Kabelstrang in das Innere des Towers, welcher aus vielen dünnen Kabeln mit kleinen Steckern besteht. Hier ist das Handbuch des Mainboards ungemein wichtig. Denn die Stecker müssen nun genau nach Plan mit dem Mainboard verbunden werden. Eine kleine Zange kann hierbei helfen, die Stecker schnell und präzise an Ort und Stelle zu bekommen. Wichtig für diese Arbeit ist vor allem eine gute und deckende Beleuchtung, da die Steckverbindungen nur so gut und einfach zu erkennen sein werden. Sind alle Stecker an Ort und Stelle, solltest Du noch einmal überprüfen, ob Dein Tower eventuell einen Gehäuselüfter beinhaltet, welcher ebenfalls angeschlossen werden muss. Diese Lüfter können in der Regel direkt mit dem Mainboard verbunden werden und beziehen ihre Energie von diesem. Die passenden Steckplätze findest Du entweder im Handbuch des Mainboards, oder direkt aufgedruckt auf diesem.

Nun ist es Zeit den Tower zu verschließen, ihn aufzurichten und mit Monitor, Maus und Tastatur zu verbinden. Dem ersten Start deines Systems steht nun nichts mehr im Wege.

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